Dariush und die persischen Teppiche

Persische Teppiche. Ich komme in den Laden und lerne Dariush kennen. Er ist bei Couchsurfing, kann aber wegen Norouz gerade niemanden aufnehmen. Wir unterhalten uns ein wenig und später darf ich bei einer Teppicheinführung dabei sein. Persische Teppiche sind kleine Wunder für sich. Europäische Touristen kommen in diesen Laden, ein Meer von vielartigen Teppichen vor sich: manche sind bläulich mit dünnen Bäumen deren zarte Äste sich silbern filigran über den glänzenden Grund ziehen. Andere sind in tiefem Dunkelrot, bedeckt mit Kacheln der vier Jahreszeiten.

In völliger Unkenntnis über die Hintergründe all dieser dicken Bodenbedeckungen tauchen sie in Materialien, Färbemethoden und Musterdesigns ein, hören wie diese faszinierenden Bodenbeläge hergestellt werden und hören, dass die Herstellung nur eines Teppichs bis zu fünf Jahren in Anspruch nehmen kann. Mitgenommen in diese Welt von Knotendichten, Nomaden und Wüstenblumen möchten sie eine Erinnerung dieser Welt mitnehmen und geben ein halbes Vermögen für persische Teppiche aus. Auch mich hat die Faszination für diese Teppiche gepackt.

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