{"id":146,"date":"2016-02-13T18:19:50","date_gmt":"2016-02-13T17:19:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.federfant.de\/?p=146"},"modified":"2016-07-17T23:48:03","modified_gmt":"2016-07-17T21:48:03","slug":"reisekonzept","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.federfant.de\/?p=146","title":{"rendered":"Reisekonzept"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Irgendwann letztes Jahr begann ich davon zu tr\u00e4umen, nur mit Handgep\u00e4ck zu reisen. Es war vermutlich auf einem Spaziergang bei dem man einen Happen Essen, eine Flasche Wasser und eine Jacke zum \u00dcberziehen dabei hat. Man f\u00fchlt sich ganz gut auf alles vorbereitet und solange das Wetter lau ist, kann man ewig weitergehen, bis der Weg aufh\u00f6rt. Der Rucksack ist leicht, es ist nur das N\u00f6tigste darin, eigentlich bemerkt man ihn gar nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man nun genau dieses Reisegef\u00fchl auf eine l\u00e4ngere Reise projizieren k\u00f6nnte, h\u00e4tte man keinen Stress mehr mit l\u00e4stigem Gep\u00e4ck und k\u00f6nnte sich problemlos sowohl motorisiert, als auch zu Fu\u00df fortbewegen. Am besten ist das Konzept des minimalistischen Reisens offenbar im Sommer umzusetzen. Die Klamotten sind d\u00fcnn, es gibt keine gro\u00dfen Skihosen oder dicke Winterjacken und \u2013schuhe, die im Rucksack Platz wegnehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Problem des kalten Wetters kam auch mir in den Weg. Da ich im Februar losreiste und es um diese Jahreszeit wirklich noch kalt war, konnte ich nicht nur mit Handgep\u00e4ck reisen. Au\u00dferdem stellt sich auch die Idee des Campens dem leichten Gep\u00e4ck in den Weg. Das Zelt, mit dem ich zur Zeit reise, wiegt zwei Kilo und mein Schlafsack wiegt auch ein Kilo. Plus Computer (ca ein Kilo), Jeanshosen (1 Kilo) und sehr viel Kleinkram kam ich auf ungef\u00e4hr 10 Kilo.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-361 size-medium\" src=\"http:\/\/www.federfant.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/2016-01-29-10.16.29-300x180.jpg\" alt=\"2016-01-29 10.16.29\" width=\"300\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.federfant.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/2016-01-29-10.16.29-300x180.jpg 300w, https:\/\/www.federfant.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/2016-01-29-10.16.29-768x461.jpg 768w, https:\/\/www.federfant.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/2016-01-29-10.16.29-1024x614.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiterer gro\u00dfer Punkt, der meine Reisepl\u00e4ne einschr\u00e4nkte, war der Wille und die Notwendigkeit so wenig Geld wie m\u00f6glich auszugeben. Einerseits, weil ich es sch\u00f6n finde zu wissen, dass ich ohne Geld sehr weit kommen kann, wenn ich m\u00f6chte. Andererseits, weil man so eine lange Reise nicht begehen kann, wenn man jeden Tag 50,- \u20ac ausgibt. (50,- \u20ac x 31 = 1550,- \u20ac). Nat\u00fcrlich kommt es dabei auch darauf an, wo man sich aufh\u00e4lt. Ob man in der Stadt ist oder auf dem Land. Man kann das Budget m\u00f6glicherweise auch aufteilen, in Phasen, in denen man mehr ausgeben muss (durch Miete oder Hostelausgaben) und andere Phasen, wo man seine Ausgaben auf ein Minimum reduziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fragen die ich mir also stellte, waren die folgenden:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo kann und will ich beim Reisen Geld sparen?<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Nicht f\u00fcr Unterkunft bezahlen, lieber Wildcampen und Couchsurfen.<\/li>\n<li>Nicht f\u00fcr Transport bezahlen, lieber trampen.<\/li>\n<li>F\u00fcr Essen nur im Notfall nicht bezahlen, dann containern.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wildcampen: <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wildcampen geht in vielen L\u00e4ndern sehr gut und meistens herrscht die Regelung vor, auf vielen Pl\u00e4tzen f\u00fcr eine Nacht bleiben zu d\u00fcrfen. Solange man keinen M\u00fcll hinterl\u00e4sst l\u00e4uft das meistens gut. Das zweite, was man beachten muss sind die Kontrollmechanismen. Wenn niemand kontrolliert, juckt Wildcampen auch niemand. Sonst ist mein Motto auch gerne: wenn man sich vorher informiert, ist man schuldbewusster und somit im Nachteil. Also lieber keine Ahnung haben. Dazu muss man fairerweise sagen, dass ich damit bisher noch nie auf die Nase gefallen bin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Couchsurfen:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Couchsurfen ist einfach supertoll. Egal wo man hinkommt, in jeder gr\u00f6\u00dferen und kleineren Stadt, gibt es ein Mitglied dieser Community. Die M\u00f6glichkeit auf Gastfreundlichkeit und Weltoffenheit. In der T\u00fcrkei wurde mir das das erste Mal richtig bewusst. Ich kam in eine Stadt, wo ich niemanden kannte, die mir fremd war. Es wurde langsam dunkel, aber ich konnte mir sicher sein, dass ich ein warmes Bett und tolle Gesellschaft haben w\u00fcrde. Einfach einzigartig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Trampen:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trampen ist ein besonderes Thema. Ich finde es einfach nur spannend und abenteuerlich. Ich m\u00f6chte dazu jedoch gerne einen ganzen Beitrag schreiben, deswegen an dieser Stelle nur soviel dazu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Soviel ist zun\u00e4chst zum Reisekonzept zu verlauten. Nachdenkliche Zweifel und Anregungen daran kommen innerhalb der Beitr\u00e4ge vor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irgendwann letztes Jahr begann ich davon zu tr\u00e4umen, nur mit Handgep\u00e4ck zu reisen. Es war vermutlich auf einem Spaziergang bei dem man einen Happen Essen, eine Flasche Wasser und eine Jacke zum \u00dcberziehen dabei hat. 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